Was ist ein Bildungskredit?
Ein Bildungskredit ist ein Stipendium der neuen Art. Leider ist es aber nur in wenigen Punkten mit einem Stipendium der traditionellen Art zu vergleichen. Der größte Unterschied dürfte erst einmal sein, dass einem das Geld nicht langfristig zu Verfügung gestellt wird. Man bekommt zwar wie bei einem Stipendium finanzielle Unterstützung und das auch in einem hohen Rahmen und monatlich.
Man muss das Geld aber spätestens am Ende vom Studium zurück bezahlen. Der Vorteil im Vergleich zu einem Kredit ist, dass man keine Zinsen zahlen muss. Es gibt auch sonst keine versteckten Kosten. Man zahlt nur das, was man auch wirklich erhalten hat. Deshalb nennt man es auch Bildungskredit. Dieses Kredit erhalten nur die wenigsten Studentinnen und Studenten. Es hat nämlich die große Gemeinsamkeit mit Stipendien, das geprüft wird, ob die Leistungen, die erbracht werden weit über dem Durchschnitt liegen.
Diese Leistungen zu erbringen ist aber äußerst schwierig und gelingt im Durchschnitt nur knapp 5% der Stundenten. Wer die Leistungen, die gefordert werden nicht erbringen kann wird kein Bildungskredit bekommen.
Man muss sich dann mit einem gewöhnlichen Kredit zufrieden geben, der innerhalb einer gewissen Zeit zurück gezahlt werden muss, das aber mit Zinsen. Der Bildunsgkredit ist demnach ein Mittelding zwischen Kredit und Stipendium. Wer kein Stipendium bekommt hat hier eine gute Alternative. Selbst wenn man das Geld nicht benötigt, so kann man es in der Zeit anlegen und dann von den Zinsen profitieren. Das ist zwar eigentlich nicht der Sinn eines solchen Kredits, denn davon soll man sich ernähren und Bücher kaufen, es kann einem aber dennoch keiner vorschreiben, wie man mit seinem Geld umzugehen hat.
Deshalb sollten sich auch Studenten, die finanziell gut da stehen überlegen, ob sie ihr Studium so anreichern wollen, also von Zinsen leben und das Geld nur "aufbewahren". Risikoreich ist das weniger und deshalb eine attraktive Möglichkeit!
