Alternativen zur Geldanlage mit Fonds
Die Geldanlage in Fonds ist für viele Menschen eine der wichtigsten Arten des privaten Vermögensaufbaus. Aber ist sie wirklich das Allheilmittel als das sie uns immer verkauft wird? Sind die Risiken der Geldanlage in Fonds nicht in Wahrheit so groß dass es sich überhaupt nicht lohnt sein Geld auf diese Weise anzulegen? Welche Geldanlage kann eigentlich als wirkliche Alternative gelten? Nun, um alle diese Fragen zu beantworten muss zuerst einmal gründlich geklärt werden, wie eine Geldanlage in Fonds eigentlich genau funktioniert: Der Sparer übergibt sein Geld einer Fondsgesellschaft. Diese Gesellschaft hat nun mehrere Fonds zur Auswahl wobei sich der Sparer für eines oder mehrere Produkte entscheidet. Sein Geld wird im Folgenden den jeweiligen Fonds zugeführt und geht im Fondsvermögen auf.
Jeder Fonds wird nun von einem Fondsmanagement betreut dessen Aufgabe es ist das Geldvermögen des Fonds zu steigern. Für das Fondsmanagement ist dabei die Anlagepolitik des jeweiligen Fonds bindend - diese wird dem Sparer in einem Fondsprospekt schon lange vor den Anlage bekannt gegeben. Fonds gibt es in unterschiedlichster Ausrichtung. Die bekanntesten sind die Aktienfonds, es gibt jedoch auch Renten-, Immobilien-, oder Geldmarktfonds. In neuster Zeit ist zudem noch eine weitere Fondsart groß im Kommen, die so genannten "Hedge-Fonds". Jede Fondsart hat ihre speziellen Eigenschaften und ihre spezielle Ausrichtung. Wenn ein Anleger nun einen für seine Verhältnisse zu risikoreichen Fonds erwischt kann es durchaus passieren dass er Geld verliert - für Privatpersonen ohne einen guten Berater ist das sehr schwer einzuschätzen, aber auch ohne Berater ist es möglich im Aktiengeschäft sich zu recht zu finden. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit eines Depotvergleich, ebenfalls besteht die Möglichkeit den kompletten Markt genauestens zu inspizieren..
Behält man diese Gefahren vor Augen verwundert es nicht weiter, dass viele Menschen ihr Geld nach wie vor in sicheren Anlagen anlegen. Als echte Alternativen zum Fondsdepot können dabei entweder das Tages- oder Festgeld (wenn man ohne Risiko anlegen möchte) oder die Direktinvestition in Aktien (für Anleger die sich auskennen) gelten. Wie in allen Finanzfragen ist es auch bei der Entscheidung nach der Ausrichtung der Geldanlage immens wichtig, die individuelle Situation des Mandanten zu beachten und genau zu erörtern welche persönlichen Ziele und Wünsche ein Mensch verfolgt. Nur wenn diese Fragen wirklich abschließend geklärt sind können Aussagen über die Alternativen zur Geldanlage in Fonds getroffen werden. Möchte jemand z.B. innerhalb weniger Stunden über sein Geld verfügen können ist das für die Anlage in Fonds schon ein k.o.-Kriterium da die Fondsanteile erst verkauft werden müssten und das Geld erst nach mindestens einem Tag verfügbar wäre. In so einem Fall empfiehlt es sich lieber bei seiner Bank ein Tagesgeldkonto abzuschließen. Die Direktanlage in Aktien oder anderen Wertpapieren eignet sich nur für Menschen die sich wirklich gut mit der Materie auskennen, wer erst traden lernen muss, sollte lieber eine andere Anlage wählen. Wenn das der Fall ist kann man sich die Gebühren und Formalien der Fondsanlage sparen und direkt in das jeweilige Wertpapier investieren. Hier ist zwar das Risiko aufgrund einer fehlenden Streuung immens erhöht, aber in vielen Situationen spielt das eh nur eine untergeordnete Rolle.
