Alternativen zur Fondsgebundenen Lebensversicherung

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist ein Versiche- rungstyp, der erst seit kurzer Zeit auf dem Markt ist. Er soll dem Kunden, der von der Renditeentwicklung der Lebens- versicherung nicht mehr überzeugt ist, Alternativen bieten. Bisher wurden Lebensversicherungen mit einem Garantiezins ausgestattet, der zuletzt bei mageren 2,25% p.a. lag. Trotz der Überschussbeteiligung der Kunden an den Erträgen der Ver- sicherung konnten selten Renditen über 4% p.a. erwirtschaftet werden. Anders nun die fondsgebundene Lebensversicherung. Hier werden die Sparbeiträge, die der Kunde zusätzlich zu den Risikobeiträgen für die Versicherung bezahlt nicht verzinslich, sondern in Investmentfonds angelegt. Diese sollen, laut den Versicherungen, deutlich höhere Erträge bringen, sofern die Anlage langfristig, also über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren, besteht. Daher sind vor allem junge Kunden die be- gehrte Zielgruppe. Der Kunde erhält bei Abschluss dann auch Gewinnprognosen, die in der Regel Renditen von 9% p.a. beinhalten. Ein Nachteil der fondsgebundenen Lebensversicherungen ist, dass es keine garantierte Rückzahlung gibt. Diese ist vielmehr abhängig vom Stand des Investmentfonds. Sollten die Fonds also Verluste erzielen, ist der Auszahlungs-  betrag nur sehr gering. Auch können die hohen durchschnitt- lichen Erträge von 9% p.a. nicht von allen Investmentfonds erwirtschaftet werden. Natürlich ist es richtig, dass Invest- mentfonds langfristig höhere Erträge erzielen als verzinsliche Anlagen. Deshalb könnte man an dieser Stelle darüber nachendenken, seine Lebensversicherung verkaufen zu wollen. Dennoch ist es wichtig, in welche Anlagen investiert wird. So konnten in der Vergangenheit nur erst- klassige Fonds diese Erträge erwirtschaften.

 

Viele Versicherungsgesellschaften legen allerdings selbst Investmentfonds auf, in die der Kunde dann investieren kann. Diese Fonds sind jedoch selten diejenigen, die bei einem adäquaten Lebensversicherungsvergleich gut oder sehr gut abschneiden. Vielmehr findet man sie auf den unteren Rangplätzen. Darunter leidet natürlich die Rendite und somit auch der Auszahlungsbetrag bei Laufzeit- ende. Daher sollte jeder Kunde, der eine fondsgebundene Lebensversicherung abschließen möchte, die Fonds, in die die Versicherung investiert, genau ansehen. Jeder Fonds wird heute durch unabhängige Ratingagenturen bewertet. Dieses Rating sollte für ein Investment ausschlaggebend sein. Zudem sind Lebensversicherung allgemein sehr unflexible Anlagen, die auch noch hohe Kosten für die Vermittlung und Verwaltung verursachen. Kunden, die sich einmal dafür entschieden haben, sollten diese Entscheidung bis zum Ablauf nicht mehr verändern, da sonst hohe Verluste bei Kündigung drohen. Wer langfristig sein Geld anlegen möchte, sollte dies besser in reine Investmentfonds tun. Diese Anlagen sind flexibel, der Kunde kann jederzeit Entnahmen und zusätzliche Einzahlungen tätigen. Auch kann man selbst entscheiden, in welche Fonds man investiert und diese Entscheidung notfalls revidieren. Natürlich kann ein Investmentfonds keine Absicherung im Todesfall bieten. Hierfür gibt es jedoch eine Risikolebensversicherung, die zu sehr günstigen Preisen zu haben sind. 

Bei einer privaten Krankenversicherung ist es zum Beispiel äußerst wichtig, dass Sie sich unbedingt vorher informieren. Zum Beispiel wenn es um eine Zahnzusatzversicherung geht, wird Ihnen nahegelegt den von unserer Redaktion empfohlenen Zahnzusatzversicherung Warentest in Ruhe einmal durch zu schauen, damit Sie nicht am Ende der auf gut deutsch "Angeschmierte" sind.