Alternativen zur Lebensversicherung

Es gibt zwei verschiedene Arten von Lebensversicherungen.   Das sind die Risikolebensversicherung und die Kapitallebensver- sicherung. Bei der Risikolebensversicherung wird das Todes- fallrisiko des Versicherungsnehmers abgesichert. Sie kann für Familien mit kleinen Kindern und eventuell noch Kreditbelas- tungen sinnvoll sein, wenn sie für den Hauptverdiener abge- schlossen wird. Die Beiträge sind relativ gering. Die zweite Form sind die Kapitalbildenden Lebensversicherungen. Hier wird neben dem Todesfallrisiko noch Geld angespart. Diese Kombination ist sehr beliebt und wird von vielen Menschen bevorzugt. Hier sind die Versicherungsbeiträge wesentlich höher. Bei einer genaueren Betrachtung wird der Interessent feststellen, dass die Vertragsgestaltung sehr starr ist. Vorzeitige Kündigung geht oft nur mit Verlust und in den ersten Jahren wird fast nichts zurückgezahlt. Die Verzinsung für das Angesparte Kapital ist gering und der Anleger hat keinen Einfluss, wie gut sein Geld vom Versicherer angelegt wird. Beim Vertragsab- schluss wird vom Versicherer oft versucht, zusätzlich Berufsun- fähigkeit und Dynamik in den Vertrag einzubinden. Das bedeutet wiederum, dass er für den Versicherungsnehmer noch unüber- sichtlicher wird. Eine Kapitallebensversicherung mit einer Laufzeit von 30 Jahren hat in etwa eine Verzinsung von 5-6%. Es gibt wesentlich günstigere und flexiblere Anlagemöglichkeiten.

 

Das Todesfallrisiko kann bei Bedarf mit einer Risikolebensversicherung abgesichert werden. Dabei kann der Versicherungsnehmer genau bestimmen, wie lange er diese Absicherung benötigt. Um Geld für das Alter zu sparen, sollten mehrere Anlagemöglichkeiten ausgeschöpft werden. An erster Stelle stehen die vom Staat geförderten Modelle, wie Riester oder Rürup Rente. Hier ist zu beachten, dass es bei diesen zertifizierten Verträgen keine Einmalzahlungen gibt. Nach Abschluss der Ansparphase (ev. 60 Jahre) wird eine lebenslange Rente gezahlt. Dafür ist das Geld auch bei Harz IV oder Konkurs sicher. Darüber hinaus können besonders jüngere Leute einen Teil des Geldes auch in risikoreicheren Anlagen wie Fonds mit hohen Aktienanteilen anlegen. Für ältere Menschen sind Fonds mit weniger Aktien sicherer. Für Geld, was ständig verfügbar sein muss sind die Tagesgeldkonten der Direktbanken ideal. Das Geld liegt hier genau so sicher, wie bei jeder anderen Bank oder Sparkasse der Region. Auch die Direktbanken unterliegen dem gesetzlichen Einlagensicherungssystem in der EU. Die Kontoführung ist kostenlos, das Geld ist täglich verfügbar und es gibt attraktive Zinsen, die wesentlich höher sind als auf dem traditionellen Sparbuch. Teilweise liegen sie auch über der Verzinsung von Festgeldanlagen. 

Ist dies umgesetzt bzw. in Erwägung gezogen, kann man sogar seine Lebensversicherung verkaufen, was vielen Leuten unbewusst ist. Besonders Vorteilhaft, wenn man einen gemeinsamen Urlaub plant. Weitere Informationen hierzu unter www.fremdenverkehrsbuero.info . Information zur Lebensversicherung finden Sie online.