Alternativen zu Studentenkrediten

[3] Die Lebenshaltungskosten steigen und steigen, zusätzlich sind die Studiengebühren an deutschen Hochschulen fast flächendeckend eingeführt, so dass vor einem Studium oder einer Weiterbildung immer die Frage nach der Finanzierung steht. Neuerdings bieten Banken deshalb die so genannten Studienkredite an. Doch hat auch diese Medaille zwei Seiten, denn ein sorgenfreies Studium garantieren derlei Finanzprodukte nicht. Vor dem Abschluss eines Kreditvertrages sollten sich Interessenten immer eines bewusst machen, diese Kredite werden von den Banken vergeben, um Geld zu verdienen. Der Unterschied zwischen einem Studienkredit und einem normalen Darlehen liegt einfach darin, dass die gewährte Kreditsumme nicht auf einen Schlag zur Auszahlung kommt, sondern in monatlichen Raten. Die Möglichkeit von Bildungsfonds ist in Deutschland anders als in den USA bisher nicht so verbreitet. Hier werden ähnlich einem Wertpapierfonds die Darlehen von Investoren vorfinanziert und diese sind dann am späteren Einkommen prozentual beteiligt. Die Zinsen bei einem Studentenkredit wiederum unterscheiden sich oftmals kaum von denen regulärer Kredite. Die von den Kreditinstituten geforderten Bedingungen für einen solchen Kredit sind vielfältig und reichen von positiven Schufa-Auskünften bis hin zu festgesetzten Altersgrenzen oder auch der Kopplung an ein Erststudium. Ein weiterer Nachteil dieser Studienkredite ist die Darlehenshöhe. In den wenigsten Fällen ist diese so hoch, dass damit die komplette Studiendauer finanziert werden kann. Dasselbe gilt für die Höhe der monatlichen Auszahlungen, die zwischen 200 € und 1000 € im Monat betragen kann. Als Alternative kann man auch Kleinkredite ab 500,00€ beantragen. Anders als bei der BAföG-Rückzahlung, sind die späteren Kreditraten nicht an ein irgendwann zu erwartendes Einkommen in bestimmter Höhe gekoppelt. Richten Sie sich mit einem Kredit neu ein. Schlafzimmer, Möbel, Küche. Vergleichen Sie Kreditkonditionen online.

Deshalb sollte ein solcher Kredit erst dann in Betracht gezogen, wenn alle anderen Möglichkeiten der Studienfinanzierung ausgeschöpft sind. Eine Mischfinanzierung aus allen verfügbaren Alternativen zur Finanzierung eines Studiums müssen vor der Aufnahme eines Studienkredites gründlich geprüft werden. Alle Studenten bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, haben Anspruch auf Kindergeld. Dieser erlischt nur dann, wenn ein erhebliches Einkommen dagegen gerechnet werden kann. Daneben ist abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen im Elternhaus, ein BAföG-Antrag zu stellen. Wird der aufgrund des Einkommens der Familie abgelehnt, haben Studenten unter einigen Auflagen einen Rechtsanspruch auf die finanzielle Unterstützung durch die Eltern. Eine Finanzberatung von professioneller Seite aus wäre daher sehr empfehlenswert. Aber auch eine in Deutschland bisher nicht so verbreitete Möglichkeit der Studienfinanzierung sind Stipendien. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie richten sich an sozial, gesellschaftlich oder politisch engagierte Jugendliche und werden von den unterschiedlichsten Stiftungen ausgeschrieben. Ein Studentenjob kann neben dem Geld auch erste Berufskenntnisse vermitteln. Um die Studiengebühren vorzufinanzieren, gibt es mittlerweile Studienbeitragsdarlehen, die, genau wie günstige Privatkredite, immer noch wesentlich erschwinglicher als die Studienkredite sind. Zum anderen können Studenten nach der bestandenen Zwischenprüfung einen Bildungskredit in Anspruch nehmen, der zeitlich und finanziell jedoch begrenzt ist. Des Weiteren sollten sich Studenten kurz vor dem Ende der Ausbildung über die Studienabschlussdarlehen informieren. Im übrigen haben auch die Studentenwerke die Möglichkeit, kurzfristige Engpässe bei sozialen Härtefällen zu überbrücken. Ansonsten bleibt halt nur die Möglichkeit einen Studentenkredit zu beantragen und hoffen das dieser gewährt wird. Weiterbildung ist für Studenten besonders wichtig. Heutzutage reicht ein einfacher Abschluss oftmals nicht aus.


Kredit im Referendariat