Finanzen in der Krise - Auswirkungen bei verschiedenen Finanzprodukten

Die Lehmann Krise hat in der Bevölkerung einen Wechsel im Denken bewirkt. Bis zum Zusammenbruch dieser Bank galten die Empfehlungen der Banken als solide. Nach diesem Zusammenbruch wurde in weiten Kreisen der Bevölkerung Zweifel an der Sicherheit der Banken wach. In den Zeitungen erschienen schon Berichte, wie es zur Bankenkrise vor dem 3. Reich kam. Durch die Zusage von Merkel, alle Sparguthaben seien gesichert, wurde die Krise entscheidend abgemildert. Trotzdem bleibt gerade in der Krise die Frage, wo man sein Geld denn anlegen soll. Selbst die Riester Verträge gelten als so nicht beständig.

Gold
Das, was man in der Tasche hat, das kann man getrost auch nach Hause tragen. Das ist hier die Devise. Als die Aktien ins Bodenlose stürtzten, stieg der Goldpreis. Auf den ersten Blick mag das vernünftig sein, Gold war schon seit Alters her eine beliebte Anlageform. Gold hat eine angenehme Eigenschaft, es kann in jedem Land zu etwas Essbarem gemacht werden. Die andere angemeheme Eigenschaft von Gold ist, man kann es anfassen und zu Schmuck verarbeiten. Noch heute gilt es in Afrika als eine Ehrenangelegenheit, wenn die Frau mit viel Gold behangen ist. Gold hat aber leider auch den Nachteil, dass man es nicht essen kann und man kann sich direkt auch nichts dafür
kaufen. Man ist in der jeweiligen Situation davon abhängig, was einem dafür geboten wird. Das Gebot bestimmt mehr noch als bei Aktien der Markt. Dementsprechend kann man als Anlege viel Geld mit Gold verlieren.
Dazu kommt, wenn man in der Hochphase Gold kauft kann man nur verlieren.

Geldanlage Immobile
In der Krise ging die Tendenz wieder hoch, Immobilien zu kaufen. Auch eine Immobilie kann man anfassen. Und man kann zur Not darin wohnen. Wenn Finanzen in der Krise sind, dann werden die Menschen ängstlich. Ängstliche Menschen werden konservativ. konservativ in der politische Einstellung wie auch in ihrem Verhalten. Deswegen greifen die Menschen zu wertkonservativen Anlageformen wie zum Beispiel Immobilien. Für Immobilien gilt aber Ähnliches wie für Gold. In

Krisenzeiten gehen gute Objekte nach oben und sind anschließend schlecht wiederzuverkaufen. Eine Immobilie an sich besagt nichts. Wie man an den Immobilienpreisen in Berlin sehen konnte, man kann auch mit Immobilien viel oder sogar alles an Geld verlieren. Da die Gebäude dann auch abgerissen wurden, kann man in solchen Immobilien auch nicht mehr wohnen.
Auch bei dieser Anlageform gilt, man sollte sich durch eine allgemeine Hysterie in Geldgeschäften nie verunsichern lassen. Wer mit dem Markt geht wird nie gewinnen.


Bundesanleihen
Bundesanleihen sind, wenn die Finanzen in der Krise sind, der Renner, so viele Finanztipps. Es handelt sich dabei um eine sehr konservative Anleihe, nichts ist so stabil in unserem Leben wie ein Staat. Das Kaiserreich, die Weimarer Republik, das 3. Reich, die DDR sind allerdings Gegenbeispiele.
Bundesanleihen rangieren in der Performance kurz vor langfristigen Sparbüchern und sind in der Sicherherheit ebenfalls in dieser Kategorie zu sehen.
Der Sparer sollte sich aber auch bewusst sein, dass das nominale Geld sicher sein kann. Durch eine Inflation kann aber der Wert des Geldes von innen heraus ausgehöhlt werden. Man hat dann eine schöne Summe kann sich aber nicht mehr so viel davon kaufen.

Die Zukunft
In Krisenzeiten sollte man trotz allem auch auf investive Anlagen schauen. Diese sind günstig und gerade wenn Finanzen in der Krise sind die Risiken kleiner. Die Kurse von Aktien sind tief und oft in der Talsohle. Der Dax hat seit seinem Jahrestief fast 30 Prozent aufgeholt. Keine Anlage hat dies bisher in 3 Monaten geschafft, und das in den Zeiten der Krise. Die Verkäufer von sicheren Anleihen wissen übrigens um die Psyche der Kunden. Die Renditen von sicheren Anlagen sinken. Wenn man die Steuern ins Kalkül nimmt, bleibt wenige an Gewinn über.