Girokonto im Wandel der Finanzkrise

Das Girokonto ist ein klassisches Konto. Seit vielen Jahren gibt es diese Variante, die mittlerweile selbstverständlich ist, wenn es um den Bargeldlosen Zahlungsverkehr geht. Es gehört nicht nur zum guten Ton, sondern ist eigentlich in Deutschland eine Selbstverständlichkeit geworden. Nachdem nun eigentlich jeder deutsche Bürger ein Giro-, oder zumindest ein Guthabenkonto haben sollte, und dieses auch bekommt (Selbstverpflichtung der Banken), ist es eigentlich nichts mehr Besonderes.

Die Finanzkrise
Auf die Weltwirtschaftskrise reagieren Banken, mit ihren Girokonten eigentlich genau so, wie man es von ihnen erwartet. Sie reagieren gar nicht. Das Girokonto als Produkt hat sich in den letzten Jahren kaum entwickelt, und bietet als größte Innovation bisher die Möglichkeit, das einige Banken es erlauben, eine Handy-Prepaidkarte vom Konto aus, am Automaten aufzuladen. Das ist nicht wirklich ein besonderes Highlight, verleiht dem Girokonto aber eine gewisse Stabilität. Es verändert sich nichts, und das ist es, was der Mensch schätzt. Er braucht sich keine Gedanken zu machen, ob er nicht vielleicht aufgrund der Wirtschaftskrise die Bank wechseln sollte, oder das Konto verändert. Das klassische Produkt besteht, wie eh, und je, und kann mit seinen bekannten Werten glänzen.

Die Stabilität
Die kleineren Änderungen, die zwischenzeitlich in den Gebührenstrukturen durchgeführt werden fallen für den Kunden selten ins Gewicht, und das ist genau einer der Punkte, die wichtig sind, um ein gutes Produkt am Markt zu halten. Krise hin, Krise her, das Girokonto bleibt gleich, und so vermittelt es eine Stabilität, die in einer Zeit wichtiger ist, in der alle von einer Krise sprechen. Gerade jetzt, da man in den Medien immer wieder von Betrug, Hinterziehung, Bankenpleiten und ähnlichem hört, ist es doch gut zu wissen, das irgendwas bleibt, und wenn es nur das Online Girokonto ist, das unbeeindruckt von der Finanzkrise weiterhin so bleibt, wie es der Kunde gewohnt war.


Die Verbesserungen
Zu überlegen, wie dieses Produkt verbessert werden könnte, ist nicht ganz einfach, denn bis auch eine absolute Gebührenfreiheit kann ein Girokonto nahezu alles, was man sich von einem Konto wünschen würde. Generell ist es der Standard, dass ein Girokonto kostenlos ist, oder aber höchstens regelmässiger Geldeingang vorausgesetzt wird. Innovationen, und Veränderungen könnten den Markt erschüttern, und vielleicht das Vertrauen der Kunden zerstören, die in einer Finanzkrise wesentlich schneller skeptisch sind, als in den „fetten Jahren“. So hat man Eindruck das die Banken sich genau dieses zu Herzen nehmen, und die Konten nicht verändern, oder es nicht einmal versuchen. So hat sich das Girokonto zwar nicht weiterentwickelt, aber es hat sich auch nicht verschlechtert, und muss auch nichts an Ansehen, oder Wert einbüßen. Sicherlich mögen die Zinsen auf Guthaben gesunken sein, aber wer wirklich auf Guthabenzinsen eines Girokontos angewiesen ist, die in der Regel unter einem Prozent liegen, der macht sowieso etwas falsch.

Die Notwendigkeit
Somit ist, und bleibt das Girokonto, nicht zuletzt aufgrund seiner Notwendigkeit, ein Standard der weder verloren, noch gewonnen hat, wenn man es in Relation zur Finanzkrise sieht. Auf diesem Sektor hat sich nicht wirklich etwas getan, und die Banken werden sich hüten etwas zu tun, solange ihr die Kunden nicht 100% vertrauen. Somit bleibt das Girokonto ein Standard, an dem sich der deutsche orientieren kann, und der genauso bleibt, wie er sein sollte, eine Notwendigkeit eben.

Alternativ zu einem Girokonto Vergleich bietet sich auch ein Geschaeftskonto-Vergleich an.