Kritik an der Lebensversicherung

Spätestens seit das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre erhöht wurde und die tatsächlichen Rentenzahlungen von 70 % auf 67 % gesunken sind, hat auch der Letzte in Deutschland gemerkt, dass man etwas für seine private Altersvorsorge tun sollte, um im Alter entweder selbst finanziell abgesichert zu sein oder aber seine Familie vor dem Risiko des eigenen Todesfalls zu schützen. Eine Lebensversicherung abzuschließen war - nicht nur aus den oben genannten Gründen - auch schon von jeher bei den Deutschen sehr beliebt; sie diente dazu, persönliche Risiken abzusichern. Am Ende der Laufzeit wird einmalig eine bestimm- te Summe ausgezahlt und wer dies durch seinen vorherigen eigenen Tod nicht selbst mehr erlebt, dessen Hinterbliebene erhalten automatisch eine gewisse Todesfall-Summe. Man unterteilt die Lebensversicherungen in Deutschland in zwei Kategorien: Die erste Variante sind die Kapitallebensversicherungen, auch so genannte Risikolebensversicherungen, bei denen zusätzlich zu der Versicherung des Todesfall-Risikos Kapital angespart wird. Sie eignet sich besonders, wenn der Versicherte beispielsweise eine Familie zu versorgen hat und auch privat für sein Alter vorsorgen möchte. Und die zweite Variante sind die Risikolebensversicherungen, welche nur das Todesfall-Risiko versichern. Hier wird am Ende der Laufzeit kein Kapital ausgeschüttet - selbst wenn es sich um die beste Versicherung des Genres handelt.

 

 

Obwohl diese Sparform auf den ersten Blick verschiedene Vorteile gegenüber einer geläufigen Versicherung aufweist, kann sie doch auch erhebliche Nachteile gegenüber anderen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge haben:
- Männer zahlen hier höhere Beiträge als Frauen, da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben
- Der Rückkaufswert der Lebensversicherung ist meist niedriger als die tatsächlich eingezahlte Summe, besonders in den ersten Jahren
- Die Ablaufleistung setzt sich aus einem Garantieanteil und einer Überschussbeteiligung zusammen, hierdurch ergeben sich oft Unsicherheiten
- Versicherungskunden haben keinerlei Anspruch auf die stillen Reserven, die die Gesellschaft mit ihrem Kapital bildet - In mehr als der Hälfte der Fälle wird die Versicherung vorzeitig mit all ihren Nachteilen gekündigt.

Wer jedoch nach einer innovativen Möglichkeit der Altersvorsorge sucht und diese Sache in die eigenen Hände nehmen möchte, wird feststellen, dass es eine ganze Reihe von lukrativen Alternativen gibt. Hierzu gehören u. a:
Renten- oder Mischfonds und neuerdings auch Hedgefonds. Hier investiert man jeden Monat einen gleichen Betrag in einen Fonds. Der Vorteil gegenüber der Lebensversicherung ist, dass nur die enthaltenen Dividenden zu 50 % besteuert werden, Kursgewinne bleiben hier steuerfrei. Auch wer vor dieser Anlageform zurückschreckt, da sie ihm zu spekulativ und unsicher ist, findet in den sogenannten britischen Policen sicherlich eine gute Investitionsmöglichkeit, da sie neben der Sicherheit der Kapitallebensversicherungen und Risikolebensversicherungen die Renditechancen von Aktien bieten. Somit findet sich also unter den vielen Möglichkeiten für jeden Deutschen eine maßgeschneiderte Lösung, es muss ja auch nicht unbedingt die staatlich bezuschusste Riester-Rente sein. In jedem Fall aber ist ein detailierter Versicherungsvergleich absolut ratsam, bevor man sich im Rahmen falscher Informationen auf zweifelhafte Konditionen einlässt. Vorsorgen für Ihre Altersvorsorge.

Gute Alternativen zur Lebensversicherung finden Sie hier